Arteggio en concert en Haute-Côte d’Or

arteggio

Dimanche 25 novembre 16 heures

Salle des Conférences,

Mairie de Châtillon-sur-Seine

“1918, La Victoire en chansons”

 Avec l’ensemble Arteggio :

Claude Minot à l’accordéon, Thierry Juffard au violon

et Romain Dayez, baryton

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Alle Jahre wieder …

Beaujolais nouveauIn Frankreich dürfen die Weine mit Appellation d’origine (Herkunftsbezeichnung) seit einem im September 1951 verabschiedeten Gesetz erst ab dem 15. Dezember des Jahres, in dem sie gekeltert wurden, zum Kauf angeboten werden. Frankreich wäre aber nicht Frankreich, würde diese Regelung keine Ausnahmen kennen.

So tanzt die zwischen Loire und Saône gelegene Weingegend Beaujolais aus der Reihe. Seit dem 19. Jahrhundert hatten sich dessen Winzer angewöhnt, einen Teil ihrer Weine schon zwei Monate nach der Weinlese als Primeurs zu verkaufen, damit diese neben den qualitativ meist Hochwertigeren aus anderen Anbaugebieten überhaupt eine Chance haben. Sie baten also darum, das weiterhin tun zu dürfen. Und weil unmöglich nicht französisch ist (« Impossible n’est pas français. »), wurde es ihnen vom Gesetzgeber auch erlaubt. Dieser Segen markierte die Geburtsstunde des Beaujolais Nouveau, das sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem von immer größerem Medienrummel begleiteten Highlight entwickelte.

Eingeläutet werden die Festlichkeiten, die seit 1985 am dritten Donnerstag im November um 0:00 Uhr (2018: 15. November) beginnen, vom rituellen Spruch « Le Beaujolais Nouveau est arrivé ! », sozusagen das Pendant zum »O’zapft is« des Münchner Oktoberfestes. Den Kostproben folgen dann lange Diskussionen darüber, ob der diesjährige Beaujolais Nouveau eher nach Himbeere oder gar Banane, etc. schmecke.

Hat in Frankreich die Beaujolais Nouveau-Begeisterung mittlerweile nachgelassen, fiebert das Ausland umso mehr dem großen Tag entgegen: 48% der 2015 verkauften Flaschen wurden nicht von Franzosen geköpft, sondern von Japanern, Amerikanern, Briten …

Commémoration de l’armistice du 11 novembre 1918

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Il est des commémorations dont on se passerait bien, au sens où l’humanité, elle, se serait bien passée des chapitres écrits en lettres de sang dans le livre de la grande Histoire auxquels elles renvoient.
La Première Guerre mondiale en fait partie. Selon le ministère de la Défense, elle a coûté la vie à 1 395 000 militaires auxquels il convient d’ajouter les pertes civiles (300 000 d’après Wikipédia) et les blessés militaires (4 266 000 toujours d’après Wikipédia). Quant à ceux qui n’ont miraculeusement pas croisé la route de la Grande Faucheuse et sont revenus sans une égratignure, ils n’étaient indemnes que physiquement.

La plupart des familles françaises comptent sur les branches de leur arbre généalogique, au moins un “mort pour la France“, un ancien combattant et/ou une “gueule cassée“. Pour les gens de ma génération (1964), dont les grands-parents sont nés un peu avant, pendant ou juste après la guerre, 14-18 n’a donc pas été seulement un sujet au programme d’histoire de terminale. Ainsi, l’un des frères aînés de mon grand-père paternel fut-il « tué à l’ennemi » non loin de Verdun en avril 1916. Né en septembre 1896, il n’avait pas 20 ans…

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Der 11. November in Frankreich

IMG 0756Mit dem am 11. November 1918 in Compiègne (Departement Oise, Region Hauts-de-France) unterzeichneten Waffenstillstand fand der Erste Weltkrieg ein sowohl von den Zivilbevölkerungen als auch von den Soldaten herbeigesehntes Ende. Die Menschheit solle nie wieder ein solches Unheil heimsuchen; Das sei man schließlich den Millionen Toten schuldig, wurde überall gelobt. Bis heute kann man sich in Frankreich das Ausmaß der Tragödie und deren Auswirkungen vergegenwärtigen. Man denke nur an die Ehrenmäler mit ihren ermahnenden Kohorten von Namen, die in der Nachkriegszeit in nahezu allen französischen Gemeinden (36.529 an der Zahl) aus dem Boden schossen, oder an die seitdem nie wieder blühenden Landschaften Nord- und Ostfrankreichs, wo der Wind keine Weizenähren mehr streift, sondern weiße Kreuze …

Seit 1922 ist der 11. November in Frankreich ein Feiertag. An diesem Tag, so will es das republikanische Ritual, legt der französische Präsident am Grab des unbekannten Soldaten am Arc de triomphe (Triumphbogen) in Paris einen Kranz nieder, facht die ewige Flamme an und hält eine Schweigeminute ab, um der im Kampf um die Freiheit gefallenen Soldaten zu gedenken. Ihm machen es so gut wie alle französischen Bürgermeister nach.

2009 nahm Angela Merkel auf Einladung von Nicolas Sarkozy an der Gedenkfeier teil und würdigte in ihrer Rede die deutsch-französische Freundschaft: »[…] die Zeremonie, die wir eben erlebt haben, hat mich tief bewegt. Deutsche und französische Soldaten – vereint im ehrenden Gedenken an die Gefallenen. Deutsche und Franzosen – einst erbitterte Gegner, heute verbunden als Nachbarn in einer Weise, die auch anderswo auf der Welt die Hoffnung und die Zuversicht nährt, dass auch dort tiefe Gräben überbrückt und überwunden werden können.

Es ist eine Gnade der Geschichte, dass wir heute, da wir am Grab des unbekannten Soldaten stehen, sagen können: Die deutsch-französische Aussöhnung und Freundschaft – sie sind ein Geschenk. Die Freiheit unseres Kontinents Europa – sie ist ein Wunder. Wir wissen nur zu gut, wie kostbar beides ist. Wir verpflichten uns, beides zu bewahren und zu schützen.

Vive (Es lebe) la France, vive l’Allemagne, vive l’amitié franco-allemande!«

 

Un spectacle essentiel : Anna Politkovskaïa, 12 ans déjà…

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« L’urgence, maintenant, c’est de ne pas oublier.
Car c’est là- dessus qu’ils comptent, n’est-ce pas ?
C’est là-dessus, sur notre capacité à oublier, à effacer, à passer l’éponge,
C’est sur notre terrible propension à tourner la page et passer à autre chose,
que comptaient, et comptent encore, les assassins d’Anna Politkovskaïa. »
 
Bernard-Henri Lévy, Une mort qui ne passe pas
 
 
 ANNA POLITKOVSKAÏA 12 ans déjà.
 
Voulons-nous vraiment savoir ?
 
 
 De Robert BENSIMON
 
 
 Corine THEZIER Anna Politkovskaïa
 
Pierre CARTERET Un lecteur français
 
Robert BENSIMON l’auteur
 
Jean-Philippe GROMETTO flûtes traversière et baroque
 
François ROBIN violoncelle

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Marie-Odile Buchschmid
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82291 Mammendorf

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