Alle Jahre wieder …

bg nouveaux acc 2017In Frankreich dürfen die Weine mit Appellation d’origine (Herkunftsbezeichnung) seit einem im September 1951 verabschiedeten Gesetz erst ab dem 15. Dezember des Jahres, in dem sie gekeltert wurden, zum Kauf angeboten werden. Frankreich wäre aber nicht Frankreich, würde diese Regelung keine Ausnahmen kennen.

So tanzt die zwischen Loire und Saône gelegene Weingegend Beaujolais aus der Reihe. Seit dem 19. Jahrhundert hatten sich dessen Winzer angewöhnt, einen Teil ihrer Weine schon zwei Monate nach der Weinlese als Primeurs zu verkaufen, damit diese neben den qualitativ meist Hochwertigeren aus anderen Anbaugebieten überhaupt eine Chance haben. Sie baten also darum, das weiterhin tun zu dürfen. Und weil unmöglich nicht französisch ist (« Impossible n’est pas français. »), wurde es ihnen vom Gesetzgeber auch erlaubt. Dieser Segen markierte die Geburtsstunde des Beaujolais Nouveau, das sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem von immer größerem Medienrummel begleiteten Highlight entwickelte.

Eingeläutet werden die Festlichkeiten, die seit 1985 am dritten Donnerstag im November um 0:00 Uhr (2017: 16. November) beginnen, vom rituellen Spruch « Le Beaujolais Nouveau est arrivé ! », sozusagen das Pendant zum »O’zapft is« des Münchner Oktoberfestes. Den Kostproben folgen dann lange Diskussionen darüber, ob der diesjährige Beaujolais Nouveau eher nach Himbeere oder gar Banane, etc. schmecke.

Hat in Frankreich die Beaujolais Nouveau-Begeisterung mittlerweile nachgelassen, fiebert das Ausland umso mehr dem großen Tag entgegen: 48% der 2015 verkauften Flaschen wurden nicht von Franzosen geköpft, sondern von Japanern, Amerikanern, Briten …

Gospels en Haute Côte-d’Or

Chatillon Scenes Gospel

50 choristes, plusieurs solistes et cinq musiciens professionnels sont réunis par l’énergie et l’émotion du gospel.

Partant de deux thèmes de négro spiritual et de deux standards populaires, le chœur gospel de la Communauté d’Agglomération de Chaumont, du bassin nogentais et du bassin de Bologne Vignory Froncles propose un répertoire aux multiples esthétiques.

Le soleil de la musique caribéenne, les rythmes R’nB urbains ainsi que les gospels de la scène actuelle américaine se côtoient pour ce moment de partage d’énergie et d’émotions avec le public.

Musiciens : Guitare électrique: Jean-Paul Thièrion ; Basse électrique : Michel Radel ; Piano : Jean-Marie Kempf ; Batterie : Rémi Marcand.

Direction de chœur et chant : Valérie Martin.

Commémoration de l’armistice du 11 novembre 1918

8139962206 5f5dbd07c8 bIl est des commémorations dont on se passerait bien au sens où l’humanité, elle, se serait bien passée des chapitres écrits en lettres de sang dans le livre de la grande Histoire auxquels elles renvoient.
La Première Guerre mondiale en fait partie. Selon le ministère de la Défense, elle a coûté la vie à 1 395 000 militaires auxquels il convient d’ajouter les pertes civiles (300 000 d’après Wikipédia) et les blessés militaires (4 266 000 toujours d’après Wikipédia). Quant à ceux qui n’ont miraculeusement pas croisé la route de la Grande Faucheuse et sont revenus sans une égratignure, ils n’étaient indemnes que physiquement.

Der 11. November in Frankreich

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Mit dem am 11. November 1918 in Compiègne (Departement Oise, Region Hauts-de-France) unterzeichneten Waffenstillstand fand der Erste Weltkrieg ein sowohl von den Zivilbevölkerungen als auch von den Soldaten herbeigesehntes Ende. Die Menschheit solle nie wieder ein solches Unheil heimsuchen; Das sei man schließlich den Millionen Toten schuldig, wurde überall gelobt. Bis heute kann man sich in Frankreich das Ausmaß der Tragödie und deren Auswirkungen vergegenwärtigen. Man denke nur an die Ehrenmäler mit ihren ermahnenden Kohorten von Namen, die in der Nachkriegszeit in nahezu allen französischen Gemeinden (36.529 an der Zahl) aus dem Boden schossen, oder an die seitdem nie wieder blühenden Landschaften Nord- und Ostfrankreichs, wo der Wind keine Weizenähren mehr streift, sondern weiße Kreuze …

Seit 1922 ist der 11. November in Frankreich ein Feiertag. An diesem Tag, so will es das republikanische Ritual, legt der französische Präsident am Grab des unbekannten Soldaten am Arc de triomphe (Triumphbogen) in Paris einen Kranz nieder, facht die ewige Flamme an und hält eine Schweigeminute ab, um der im Kampf um die Freiheit gefallenen Soldaten zu gedenken. Ihm machen es so gut wie alle französischen Bürgermeister nach.

Marie-Odile Buchschmid
Rehweg 38
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